Projekte

Collage mit Fotos aus dem Arbeitsprozess, Für Abbildungen Max Beckmann: © VG BILD-KUNST Bonn, 2016

Projektpräsentation: BERLIN BECK MANN ICH
Montag, 15. Februar 2016
16 -18 Uhr im Rahmen der Ausstellung „Max Beckmann und Berlin“

Anlässlich der Max Beckmann Ausstellung haben sich über 40 Schülerinnen und Schüler der
Berliner Ernst-Adolf-Eschke-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum "Hören und
Kommunikation", einen Monat lang mit dem Thema „Selbstporträt in der Malerei“ auseinander
gesetzt. Bei Führungen durch die Ausstellung Max Beckmann und Berlin, Besuchen in
Künstlerateliers sowie in der eigenen malerischen Auseinandersetzung entstanden
beeindruckende Selbstporträts auf Leinwand. Sie zeigen auf vielfältige Weise Annäherungen an
das Selbst in der heutigen Gesellschaft.

Am 15.2.2016 von 16 bis 18 Uhr werden die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler im
Auditorium der Berlinischen Galerie präsentiert. In dieser Zeit kann die Ausstellung der
Schülerarbeiten kostenlos besichtigt werden.

Am selben Tag findet zudem von 14 bis 15 Uhr eine Führung mit der Kuratorin Dr. Stefanie
Heckmann durch die Ausstellung „Max Beckmann und Berlin“ mit einer Simultanübersetzung in
Gebärdensprache statt (im Museumseintritt inbegriffen).

Das Projekt BERLIN BECK MANN ICH ist eine Kooperation von Veronika Kranzpiller (freie
Kunstvermittlerin), dem Museumsdienst Berlin, der Berlinische Galerie und der Ernst-Adolf-
Eschke-Schule.

Quelle: Screenshots aus der Videodokumentation von "Exchange Museum"

 Exchange Museum

Das zwischen 2014 und 2017 durchgeführte Projekt „Exchange Museum“ nahm das Thema der kulturellen Teilhabe von gehörlosen Menschen in den Fokus. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die Kulturinstitution Museum gelegt. Ziel war die Begegnung und der Austausch von Gehörlosen mit Kulturschaffenden sowie die gegenseitige Sensibilisierung für die Möglichkeiten und Bedürfnisse der Beteiligten. Zugleich diente das Projekt, als Pilotveranstaltung für eine langfristige Zusammenarbeit der Deutschen Kinemathek und der Berliner Gehörlosen-Community.

Während der Laufzeit arbeiteten Partner aus der Gehörlosen-Community und aus dem Kulturbereich von der ersten Idee über die Konzeption bis zur Umsetzung in allen Phasen des Projekts zusammen und führten einen gemeinsam erarbeiteten Fachtag in der Deutschen Kinemathek durch. Gehörlose Teilnehmer_innen, Ausstellungsmacher_innen und weitere Fachleute aus den Bereichen museale Bildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Selbstorganisation von Gehörlosen tauschten sich zu Erfordernissen und Potenzialen von Barrierefreiheit an der Kulturinstitution Museum aus und diskutierten Ansätze zur Überwindung bestehender Barrieren.

„Exchange museum“ war ein Kooperationsprojekt der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen, Jubel³ - mit Gebärdensprache e.V., dem Museumsdienst der Kulturprojekte Berlin GmbH sowie NeNa e.V. und wurde gefördert durch die Aktion Mensch.

Ein Dokumentationsvideo des Projekts steht unter folgendem Link zur Verfügung:

https://vimeo.com/203290049